Kinder schützen – Familien stärken!
Ist es nicht wunderbar, dass wir leben dürfen? Haben Sie darüber schon einmal nachgedacht? Wir möchten Ihnen zeigen, was menschliches Leben bedeutet und warum es wieder unantastbar werden muss. Wir sind überzeugt davon, dass der Lebensschutz ein Anliegen aller Menschen sein sollte. Eine wichtige Voraussetzung für eine kinderfreundliche Gesellschaft sind intakte Familien. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Bedeutung der Familie wieder ins öffentliche Bewusstsein kommt. Wir laden Sie herzlich ein, sich auf unseren Seiten zu informieren.
Ihre


Johanna Gräfin von Westphalen
Stiftungsvorsitzende

23.07.2015

Neue 1000plus-Beratungsstelle in M√ľnchen

Ab 1. September wird unser Projekt 1000plus in München eine „Beratungsstelle Bayern“ eröffnen. Neben Heidelberg wird es der zweite Standort für die Beratung ungewollt schwangerer Frauen sein. Ziel ist es, somit mittelfristig rund 1.000 weiteren Frauen im Schwangerschaftskonflikt Beratung und Hilfe zur Verfügung stellen zu können.  

Denn der Bedarf an Beratung übersteigt schon jetzt die vorhandenen Kapazitäten bei Weitem, weshalb 1000plus sich laufend um einen Ausbau der Beratungsstrukturen bemüht. Im vergangenen Jahr konnten insgesamt 2.191 Frauen beraten werden, für dieses Jahr lautet das Ziel 3.000 Beratungsfälle. Es fehlt lediglich an den finanziellen Mitteln, um ausreichend qualifizierte Beraterinnen mit einem klaren Ja zum Leben einstellen zu können.  

Daher hat die Stiftung Ja zum Leben gemeinsam mit den beiden anderen am Projekt beteiligten Vereinen „Pro Femina“ und „Die BIRKE“ für die „Beratungsstelle Bayern“ eine eigene Spendenkampagne gestartet. Mit Hilfe eines „matching fund“ wird jede Spende für den Aufbau der neuen Beratungsstelle durch eine kleine Gruppe von Großspendern verdoppelt. Start der Spendenaktion ist der bevorstehende 1000plus-TAG München am 25. Juli. Er findet unter dem Motto „Servus, Bayern!“ statt und ist zugleich die festliche Auftaktveranstaltung zur Eröffnung der neuen „Beratungsstelle Bayern“.

Kristijan Aufiero, Projektleiter von 1000plus, erläutert die Gründe für die Standortwahl München: Bereits jetzt erhalte 1000plus sehr viele Beratungsanfragen von ungewollt schwangeren Frauen aus Bayern. Auch auf der von Pro Femina betriebenen Beratungsplattform vorabtreibung.net rangiere München an zweiter Stelle nach Berlin. Zudem sei die bayerische Landeshauptstadt aus der ganzen Metropolregion mit ihren 5,8 Millionen Einwohnern problemlos innerhalb von einer Stunde erreichbar. Durch gezielten Ausbau der Werbemaßnahmen für diese Region können hier betroffene Frauen noch besser erreicht werden. Nicht zuletzt biete München sehr gute Möglichkeiten, gute und langfristige Mitarbeiter zu finden. 

Seit Projektstart im Jahr 2009 hat 1000plus im gesamten deutschsprachigen Raum über 7.500 Frauen im Schwangerschaftskonflikt beraten und ihnen geholfen, eine Perspektive für ein Leben mit ihrem Kind zu finden.