Kinder schützen – Familien stärken!
Ist es nicht wunderbar, dass wir leben dürfen? Haben Sie darüber schon einmal nachgedacht? Wir möchten Ihnen zeigen, was menschliches Leben bedeutet und warum es wieder unantastbar werden muss. Wir sind überzeugt davon, dass der Lebensschutz ein Anliegen aller Menschen sein sollte. Eine wichtige Voraussetzung für eine kinderfreundliche Gesellschaft sind intakte Familien. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Bedeutung der Familie wieder ins öffentliche Bewusstsein kommt. Wir laden Sie herzlich ein, sich auf unseren Seiten zu informieren.
Ihre


Johanna Gräfin von Westphalen 
Stifterin

†  21. Januar 2016

07.11.2017

„Wir wollten nicht abwarten, bis sich auf der Ebene der Politik der Wind endlich dreht. Wir wollten jetzt bei den ungewollt schwangeren Frauen, die einfach nicht mehr weiterwissen, sein.“

 

Marie Elisabeth Hohenberg, 1000plus-Kongress

 

Grußwort der Stiftungsvorsitzenden Marie Elisabeth Hohenberg beim 1000plus-Kongress Ende Oktober 2017 in Fürstenfeldbruck


"Ich freue mich sehr, heute bei dem diesjährigen 1000plus-Kongress zu sein. Es ist auch hier offensichtlich, wie wunderbar sich unser gemeinsames Projekt 1000plus entwickelt hat und weiterentwickelt.

Neues Leben ist immer noch etwas Geheimnisvolles und berührt vermutlich deshalb zutiefst das Innerste des Menschen. Unsere westliche Welt erweckt den Eindruck, dass in unserem Leben vollkommene Planungssicherheit erreicht werden soll, und dies nach Möglichkeit ohne nachhaltige Bindung irgendwelcher Art. Unvorhergesehenes – bitte nicht!

 

Während wir einerseits dankbar sein sollten, dass uns in Deutschland ungeplante Ereignisse wie Kriege oder Seuchen seit Jahrzehnten erspart geblieben sind, leidet neues Leben unter dieser Entwicklung, weil es nicht vollkommen planbar ist und gleichzeitig ein – wenn ich das so salopp sagen darf – Langfristprojekt darstellt.

Am Beginn eines jeden Lebens steht eine Schwangerschaft. Hier haben Eltern und insbesondere Mütter das Empfinden, als ob sie in ein Schwimmbecken springen, bei dem sie nicht sicher sind, ob es mit Wasser gefüllt ist. Diese Unplanbarkeit bleibt auch nach der Geburt des Kindes. Und das ist das einzige, was die Eltern wirklich wissen.   

Als Mutter von vier Kindern weiß ich, dass sich das eigene Leben und das Leben der Familie mit jedem Kind verändern. Das Gefühl vom Sprung ins Schwimmbecken habe auch ich des Öfteren gehabt. Das wird aber mehr als ausgeglichen durch das Schöne und Spannende, das jedes Kind mit sich bringt. Das allerdings offenbart sich uns erst, wenn das Kind mal da ist.

 

Wie erleichternd und erfreulich muss es also für diese Schwangeren sein, quasi auf dem kleinen Dienstweg über das Internet Kontakt zu Frauen aufnehmen zu können, die ihnen wie eine gute Freundin zuhören und sie dabei unterstützen, als unüberwindlich empfundene Hürden abzubauen. Schwangere dürfen nicht alleine gelassen werden!

Um Frauen zu helfen, den – um bei meiner Metapher mit dem Schwimmbad zu bleiben – Sprung zu machen, wurde 1000plus gegründet. Als mir meine Mutter, Johanna von Westphalen, von dieser Vision Kristijan Aufieros erzählte, war ich begeistert und die Stiftung Ja zum Leben hat 1000plus zu einem ihrer größten Anliegen gemacht.

Doch wie sollten wir es jemals schaffen, tausend und mehr verzweifelte Frauen im Schwangerschaftskonflikt zu erreichen? Mutter Angelica, die Gründerin des christlichen Fernsehsenders EWTN, hat einmal gesagt: „Wenn Du nicht den Mut hast, etwas Lächerliches zu tun, wird Gott auch nichts Wunderbares daraus machen!“

 

Wir wollten nicht abwarten, bis sich auf der Ebene der Politik der Wind endlich dreht. Wir wollten jetzt bei den ungewollt schwangeren Frauen, die einfach nicht mehr weiterwissen, sein. Einfühlsame Beratung von Schwangeren kuriert nicht lediglich Symptome, nein, sie führt die Schwangeren über alle Probleme hinweg in genau dieses unbeschreiblich schöne Geheimnis neuen Lebens. Je mehr Schwangere diese Erfahrung machen können, desto mehr kann sich diese große Freude verbreiten. Unsere Gesellschaft wird dann von der Wurzel aus von einer neuen Kultur des Lebens geprägt.

Deshalb bin ich dem ganzen großartigen Team von 1000plus – zu dem ich auch die Beter und alle übrigen 1000plus-Freunde zähle – so dankbar. Ich weiß, jeder von Ihnen ist heute mit ganzem Herzen dabei. Freuen wir uns gemeinsam über das, was bereits erreicht wurde, weil es etwas ist, was wir uns in unseren übermütigsten Träumen nicht vorstellen konnten. Ich bin sicher, dass sich meine Mutter auch unendlich freuen würde.

Zugleich wünsche ich uns, dass wir in diesen Stunden die Kraft geschenkt bekommen, die wir brauchen, um die noch vor uns liegenden Herausforderungen zu meistern. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um mit 1000plus weiterhin an der Seite der Schwangeren in Not zu stehen.

Wir haben ein gemeinsames Ziel und wir vertrauen auf Gottes Hilfe. Das macht stark. – Vielen Dank.“

 

Den ausführlichen Bericht zum Kongress finden Sie hier