Kinder schützen – Familien stärken!
Ist es nicht wunderbar, dass wir leben dürfen? Haben Sie darüber schon einmal nachgedacht? Wir möchten Ihnen zeigen, was menschliches Leben bedeutet und warum es wieder unantastbar werden muss. Wir sind überzeugt davon, dass der Lebensschutz ein Anliegen aller Menschen sein sollte. Eine wichtige Voraussetzung für eine kinderfreundliche Gesellschaft sind intakte Familien. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Bedeutung der Familie wieder ins öffentliche Bewusstsein kommt. Wir laden Sie herzlich ein, sich auf unseren Seiten zu informieren.
Ihre


Johanna Gräfin von Westphalen
Stiftungsvorsitzende
21.12.2011

Benedikt XVI.: "Das Recht auf Leben ist das erste aller Rechte"
„Es freut mich, die Vertreter der Lebensrechtsbewegung aus vielen europäischen Ländern zu grüßen, die anläßlich des Mutter-Teresa-Preises für das Leben zusammengekommen sind, der im Gedenken an Chiara Lubich verliehen wurde. Liebe Freunde, am Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wollen wir in Erinnerung rufen, daß das Recht auf Leben das erste aller Rechte ist. Für eure Tätigkeit wünsche ich euch alles Gute.“, so Papst Benedikt XVI. beim Angelus am 3. Advent (11. Dezember 2011) in Rom. Am Tag zuvor wurde in einem feierlichen Festakt in der Protomoteca auf dem Kapitol der Präsidentin der Fokolarbewegung Maria Voce der europäische Preis für den Schutz des Lebens „Mutter Teresa von Kalkutta“ im Gedenken an Chiara Lubich verliehen. An dem Festakt nahmen Vertreter aus Kirche, Politik und Wissenschaft sowie führende Lebensrechtler aus dreizehn europäischen Staaten teil, die vom Bürgermeister von Rom, Alemanno, herzlich begrüßt wurden. Ein wichtiger Programmpunkt der Veranstaltung war die Diskussion über das Thema „Menschliche Würde, Gleichheit und Recht auf Leben“. Alle Beitragenden waren sich einig, dass das menschliche Leben ab der Empfängnis beginne und deshalb bereits ab diesem Zeitpunkt geschützt werden müsse. Bisher sei die Lage teilweise widersprüchlich, wie der ehemalige italienische Ministerpräsident,Prof. Giuliano Amato, ausführte. Medizinische Untersuchungen am Fötus seien erlaubt, da er das Recht auf Gesundheit besitze. Das Recht auf Leben sei in diesem Stadium allerdings noch nicht garantiert. Den Gedanken griff Prof. Antonio Biaggio auf und versuchte, die Natur des ungeborenen Lebens zu definieren. Er stellte dabei auf einen Text von Chiara Lubich, der Gründerin der Fokolarbewegung, ab. Demnach basiert das Menschsein auf der Brüderlichkeit. Ausgangspunkt des Konzeptes ist das universale brüderliche Zusammenleben aller Menschen. Prof. Vincenzo Buonuomo führte den Gedanken unter dem Gesichtspunkt der internationalen Menschenrechte fort. Für die Umsetzung der Menschenrechte auf internationaler Ebene sei der Dialog von fundamentaler Bedeutung. Eine geordnete Gesellschaft zeichne sich durch Rechte und Pflichten aus, deren Basis stets die Liebe sein müsse. Aus diesem Grunde gebe es kein Leben, das nicht schutzwürdig sei. Todesstrafe oder Abtreibung seien deshalb abzulehnen. Die Diskussionsrunde schloss der ungarische Jugendminister Miklòs Soltész ab. In der ungarischen Verfassung wird der Schutz des Lebens ab der Empfängnis garantiert. Soltész legte dar, dass es sich dabei nicht nur um den Schutz des ungeborenen Lebens, sondern der Familie und der mit diesem Kontext verbundenen Werte handle. Das ausschließliche Konzentrieren auf Profiterzielung und -steigerung führe Europa nicht weiter. Im Anschluß an die Diskussionsrunde folgte der „praktische Teil“. In der Festansprache wiederholte Kardinal Enio Antonelli die bis dato mehrfach vorgebrachte Forderung nach dem Schutz des ungeborenen Lebens ab dem Zeitpunkt der Empfängnis. Er erinnerte an Mutter Teresa, die diejenigen als arm bezeichnet hatte, denen der Mut fehle, Verantwortung zu übernehmen. Diese Menschen seien die wahren Armen, da es ihnen an Liebe und Menschlichkeit mangele. Kardinal Enio Antonelli bekräftigte die Bedeutung der Liebe für die Zukunft der Menschen. Maria Voce, die Präsidentin der Fokolarbewegung, betonte in ihrer Dankesrede, den unermüdlichen und selbstlosen Einsatz Chiara Lubichs für die Bedürftigen. Politischer Macht und Ämter habe Chiara Lubich das soziale Engagement vorgezogen und ihr Leben in den Dienst der Menschen gestellt.
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