10.06.2026

"Dem Leben verpflichtet": Gedenkschrift über Johanna Gräfin von Westphalen

Johanna Gräfin von Westphalen hat ihr ganzes Leben der Hilfe schwangerer Frauen und dem Schutz ungeborener Menschen gewidmet. Anlässlich ihres diesjährigen 90. Geburtstages und 10. Todestages erinnert die STIFTUNG JA ZUM LEBEN mit einer Gedenkschrift an ihre Stifterin.

Meschede, 10.06.2026 – „Johanna Reichsgräfin von Westphalen zu Fürstenberg, geb. Gräfin von Galen, geb. zu Assen 24.09.1936, gest. zu Garmisch 21.01.2016, R.I.P.“ – mehr steht nicht auf der schlichten dunklen Grabplatte, unter der Johanna Gräfin von Westphalen nach ihrem langen und erfüllten Leben ausruht. Keine Hinweise finden sich an ihrem Grab auf die vielen schwangeren Frauen in Not, die sie durch ihre tatkräftige Hilfe in scheinbar ausweglosen Lebenssituationen unterstützt hat, oder die unzähligen ungeborenen Menschen, die nicht selbst für ihr Leben einstehen konnten und für deren Menschenwürde und Schutz sie immer wieder in die Bresche gesprungen ist. Zehn Jahre nach ihrem Tod und im Jahr ihres 90. Geburtstages ist es an der Zeit, die Erinnerungen an sie in einer Gedenkschrift zu sammeln und auf diese Weise der Nachwelt einen Zugang zu ihrer Person und ihrem Lebenswerk zu ermöglichen.

Die Gedenkschrift trägt den Titel „Dem Leben verpflichtet“ und entfaltet das Leben unserer Stifterin in fünf kompakten biographischen Aufsätzen, die von Familie, Weggefährten und Mitarbeitern liebevoll zusammengestellt wurden. Hedwig Freifrau von Beverfoerde, Großcousine der Gräfin, beschreibt detailreich die familiäre Herkunft und Prägung der Gräfin. Johanna Waldstein-Wartenberg, Enkelin der Gräfin, schildert ihren Blick auf ihre „Omama“, die ihr bis heute Vorbild und Beispiel ist. Rainer Klawki, früherer Geschäftsführer der STIFTUNG JA ZUM LEBEN, stellt den katholischen Glauben der Gräfin als Leitstern ihres Wirkens dar. Dr. Claudia Kaminski, langjährige Weggefährtin und Mitglied des Stiftungsrates der STIFTUNG JA ZUM LEBEN, erläutert, welche herausragende Bedeutung Gräfin von Westphalen für die Lebensrechtsarbeit in Deutschland hatte und bis heute hat. Odila Carbanje, Mitarbeiterin der Gräfin in der von ihr mitgegründeten Initiative Christdemokraten für das Leben, fasst das politische Wirken der Gräfin zusammen.

Im Anhang macht die Gedenkschrift der Öffentlichkeit drei Reden zugänglich, die im Rahmen des Requiems der Gräfin gehalten wurden: die Predigt des verstorbenen Salzburger Weihbischofs Andreas Laun, eine Ansprache der katholischen Publizistin Gabriele Kuby und eine Danksagung von Manfred Libner, dem verstorbenen ehemaligen Geschäftsführer der STIFTUNG JA ZUM LEBEN, der die Gräfin über eine lange Wegstrecke mit großem Engagement als enger Vertrauter bei der Stiftungsleitung unterstützt hat.

Die Gedenkschrift bietet Interessierten eine großartige Gelegenheit, Johanna Gräfin von Westphalen und ihr Lebenswerk besser kennenzulernen und lädt dazu ein, sich auch im eigenen Umfeld als Lebensbotschafter einzusetzen.

Die im Dominus-Verlag erschienene Gedenkschrift „Dem Leben verpflichtet“ kann zum Selbstkostenpreis von 4,90 Euro bei der STIFTUNG JA ZUM LEBEN per Telefon, E-Mail oder im Webshop bestellt werden.